Die Räumlichkeiten der neu sanierten Praxis wurden lange Jahre als Glaser-Werkstatt verwendet und waren dementsprechend abgenutzt.

Der Grundriss wurde komplett neu angelegt. Viele Füllungstüren wurden versetzt und teilweise so umgebaut, dass der Gehflügel mindestens 80cm breit ist, um auch Menschen mit Rollstuhl einen Zugang zu ermöglichen. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Beleuchtung gesetzt. Hier wurden optisch in der Mitte der Räume Luster angebracht. Rundum laufen dezente Schienen. So ist es möglich, sehr unterschiedliche Lichtsituationen zu erzeugen. Die abgehängten Decken, unter denen die notwendige Haustechnik verschwindet, wurden mit Deckenfriesen ausgestattet, um sie besser in den Altbau zu integrieren. Der bestehende Parkettboden konnte aufwändig saniert und somit erhalten werden. 

Der Eingangsbereich wurde innenarchitektonisch wandelbar ausgeführt. Eine kleine Küchenzeile wurde hinter die Türen eines Wandverbaus gestellt. Bei geschlossenen Türen fungiert dieser Raum nur als Eingangsbereich, bei geöffneten Türen kann der Eingangsbereich auch als Teeküche eingesetzt werden.